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Brainfood Wissenswertes zum Gehirn

Wie Sie Ihr Gehirn mit guter Ernährung boosten können

Damit Ihr Gehirn einwandfrei funktioniert braucht es genug Schlaf, täglich mindestens 30 Minuten körperliche Bewegung an der frischen Luft und eine ausgewogene Ernährung. Das heisst Ihr Gehirn braucht circa 70 Nährstoffe, die in verschiedensten Lebensmitteln vorkommen. 

Kohlenhydrate
benötigt Ihr Körper als Energielieferant. Wichtig sind Kohlenhydrate, die langsam verdaut werden. Dadurch gelangt die darin enthaltene Glukose erst nach und nach in die Blutlaufbahn. Die richtigen Kohlenhydrate bzw. Glukose sind in Obst, Salat, Gemüse, Kartoffeln, Vollkornprodukten oder Hülsenfrüchten enthalten.

Vitamine
sind lebenswichtige Grundbausteine. Einige davon kann unser Körper selbst herstellen, wie z. B. das Vitamin D, welches mithilfe von Sonnenlicht produziert wird. Andere Vitamine müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Dies sind u. a. Vitamin A und Beta-Carotin, das in Milchprodukten, Eigelb, Karotten, Grünkohl, Brokkoli, Petersilie, Spinat, Mangos oder Melonen vorkommt. Dann benötigt das Gehirn B-Vitamine, welches in Fleisch, Eigelb, Vollkorn, Natur-reis, Buchweizen, Kartoffeln und Weizenkeimen enthalten ist. Wichtig ist auch das Vitamin C. Dieses befindet sich in schwarzen Johannisbeeren, Paprika, Himbeeren, Brokkoli, Kiwis, Kohl, Erdbeeren, Zitrusfrüchten oder Sanddorn. Vitamin E steckt in Pflanzenölen (z. B. Oliven- oder Weizenkeimöl), Grünkohl, Avocado, Fenchel oder Schwarzwurzel.

Eisen
ist ein essentieller Nährstoff, der für den Sauerstofftransport und die Gehirnfunktion von entscheidender Bedeutung ist. Einige Samen wie Kürbiskerne, Sesam, Hanf- und Leinsamen sind exzellente Eisenlieferanten. Auch Nüsse wie Pistazien, Mandeln und Haselnüsse liefern recht grosse Mengen an Eisen. Haferflocken sind unter den Getreiden die mit Abstand eisenreichsten.

Ungesättigte Fette
sind ein weiterer wichtiger Baustein für Ihr Gehirn. Fette haben leider einen schlechten Ruf, aber Ihr Körper braucht sie. Fett ist jedoch nicht gleich Fett. Es gibt ungesunde gesättigte Transfette und die gesunden ungesättigten Fettsäuren. Gute Omega-3-Lieferanten sind Avocado, Walnüsse, Lein-, Hanf- oder Chiasamen und fetter Fisch, wie Lachs. Diese helfen, die Zellmembranen im Gehirn geschmeidig zu halten. Studien deuten zudem darauf hin, dass Omega-3-Fettsäuren auch den geistigen Verfall verlangsamen und möglicherweise auch die Bildung neuer Nervenzellen anregen können. Wichtig ist, dass das Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren stimmt. Ein starker Überschuss an Omega-6-Fettsäuren wirkt sich ungünstig aus. Das Ersetzen von Sonnenblumen- und Maiskeimöl durch Oliven-, Lein- oder Rapsöl hilft die Gesamtzufuhr an Omega-6-Fettsäuren zu reduzieren.

Proteine
sind einer der wichtigsten Bausteine des menschlichen Körpers. Diese enthalten viele Aminosäuren, welche sich u. a. in Erbsen, Kürbiskernen, Hanfsamen, Nüssen, Hülsenfrüchten, Linsen oder Soya befinden.

Mineralien und Spurenelemente
gehören ebenso zu einer gesunden Ernährung. Diese findet man in Milchprodukten, Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Salz oder in Mineralwasser.


Polyphenole
findet man z. B. in Heidelbeeren, Curry, Rotwein oder dunkler Schokolade. Die genaue Wirkungsweise der Polyphenole ist noch nicht ganz erforscht, möglicherweise regen sie die Bildung von gesunden Wachstumsfaktoren an und fördern die Durchblutung.

Wasser
Trinken Sie vor allem genug Wasser. Wasser ist ein Hauptbestandteil des menschlichen Körpers und zuständig für die Zirkulation all der beschriebenen Nährstoffe. Wer viel trinkt, behält mehr.

Meiden
sollten Sie Weissbrot, weisser Reis und weisse Nudeln, Süssigkeiten, welche fast nur aus Kristallzucker bestehen, sowie gehärtete Fette, welche hauptsächlich in Fertiggerichten wie Pommes Frites, Chips und Wurstwaren vorkommen.

Hilft Brainfood wirklich? Die Antwort ist ganz klar Ja!

Das bewies ein Experiment, bei dem sich eine Gruppe von Schülern einen Monat lang gesund und eine zweite Gruppe wie bisher mit Fastfood ernähren sollte. Die Gruppe, die sich gesund ernährte, konnte ihre Prüfungsergebnisse nach diesem Monat um 100 % verbessern. Die Ungesunden erreichten nur die Hälfte der Punktzahl.

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